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Mein erstes Zeitfahrrad – und wie komme ich jetzt da „hoch“?

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Das Zeitfahrrad wollte perfekt auf mich abgestimmt werden, aber wie?

 

Die Saison 2018 begann mehr ’stationär‘. Nicht direkt für mich sondern mehr für mein neues Zeitfahrrad, mit dem ich dieses Jahr meine erste Halbdistanz beim Frankfurt City Triathlon in Angriff nehme.

Das Zeitfahrrad wollte also perfekt auf mich abgestimmt sein, aber wie?

Eine knifflige Frage, wenn man knapp 2 m groß ist und zu allem Überfluss auch noch unbeweglich ist wie ein Walfisch an Land 😀

So wandte ich mich an Dirk Kessler von Velozeit, Experte in Sachen Aerodynamik und Bike Fitting.

Ca. 4 Stunden nahm er sich Zeit neben meinem Rad auch meine Schuhe und folgerichtig auch meinen Körper richtig einzustellen.

 

Einlagen mussten her,  die Extensions (Armauflage am Lenker) angepasst und der Sattel erstmal gefühlt (oder tatsächlich?!?) 10 cm weiter nach oben versetzt werden.

Natürlich erwies sich diese aggressive Zeitfahrposition in Verbindung mit meiner Unbeweglichkeit als Hauptknackpunkt. Wir arbeiteten also ganzheitlich an der Sache. Das schloss ein individuelles Dehn- und Mobilisierungsprogramm ein, dem ich mich die letzten Monate auch brav gewidmet habe. Dysbalancen und Verkürzungen (v.a. ischiocrural) sind mir durchaus bekannt, die Auswirkungen beim Zeitfahren, in dem das Wort ‚Zeit‘ alles erklärt, dagegen überhaupt nicht.

Reden wir vom Zeitfahren lässt sich das freilich auch auf der Straße nicht umgehen. Mein Weg – bekannt für wenig Umfang und hoher Intensität (dazu zu einem späteren Zeitpunkt mehr!) – muss hier auch leicht angepasst werden. Immerhin muss ich in Frankfurt etwas über 2 h und nächstes Jahr ca. 5 h auf dem Gaul hocken (auch dazu folgt noch so einiges ;-)). Mit Dehnen, Treten und Koppeln habe ich viele Aufgaben vor mir. Ich bin zuversichtlich, dass ich durch Dirks Know-how da hoch klettern werde.