12 km swim, 776 km bike, 28 km run

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Neue Dimensionen auf dem Rad erreicht, bestes Essen genossen, tolle Leute kennen gelernt.

Zwei Wochen Trainingslager sind vorbei !

Die Zeit verging so rasend schnell wie die Abfahrten von gigantisch schönen Bergen auf Mallorca.

Trotz zweier starker Regentage konnte ich in der ersten Woche mein Training noch voll nach Plan einhalten. Mit zunehmendem Umfang auf dem Rad schrumpfte allerdings der Lauf- und Schwimmanteil in der zweiten Woche. Das war jedoch richtig so und die simple Umfangssteigerung um 1 Stunde je Radeinheit funktionierte.

Die Wassertemperatur im Meer (15,9 °C) und im Pool (17 °C) habe ich mir etwas anders vorgestellt. Ich konnte für die Schwimmeinheiten zwar gut auf das naheliegende öffentliche Hallenbad ausweichen, aber ich dachte mir, wenn wir schon einen eigenen Pool haben, muss man da auch hinein. Wahrscheinlich kommt daher der Schnupfen !

Schöne Laufstrecken habe ich nur eine gefunden. Das fand ich anfangs schade, war aber ab der 2. Woche sowieso egal. 😛

 

Einen ganzen Tag auf dem Rad!

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Königsetappe mit Begleitschutz bis Manacor (1). Ich war froh, dass mich das erste Stück noch ein 11 – facher Ironman Finisher begleitete.

 

Die selbsternannte Königsetappe von 188 km und mit einer Nettofahrzeit von 7:30 h sprengte alles, was ich bisher auf dem Rad bisher überhaupt für möglich hielt. Dazu sei gesagt, dass ich mich vier Jahre lang nur auf den kurzen Strecken orientiert habe und mit ~ 40 km/h Durchschnittsgeschwindigkeiten in den Wettkämpfen immer mehr als zufrieden war. 

 

International Triathlon Porto Collom

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Der Sieger aus Schweden (Name zu kompliziert)

Ich habe lange überlegt spontan beim International Triathlon Porto Collom zu starten. Wieso?

Na einfach, weil er genau während meines Trainingslagers nur zehn Kilometer entfernt stattfand! Das war jedoch gleichzeitig das Problem: Aus einem Trainingslager mit hohen Umfängen heraus einen Triathlon zu bestreiten, ist nicht die cleverste Idee. Aber alleine schon nach meinem Motto („ANDERS“) hätte ich das machen müssen und war tatsächlich kurz davor. 😉 So war ich ausnahmsweise mal vernünftig und überließ das Rennen einem Kumpel und einem Trainer aus dem Club.

 

TIMG_6531olles Event … ein kurzes Gespräch mit dem Veranstalter … nächstes Jahr bin ich dabei! 😀

 

 

 

 

Blaues Meer, mildes Klima, versteckte Finca Straßen

Landschaftlich ist Mallorca atemberaubend. Vor allem, wenn man mit dem Rad unterwegs ist, entdeckt man Ecken, die den üblichen Touristen meist verborgen bleiben.

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Geheimtipp: Betlem, i.d.N. von Artá

Hotspots / Klassiker, die ich in den zwei Wochen geschafft habe:

  • Kloster Luc
  • Ironman 70.3 Mallorca Radstrecke
  • San Salvador
  • Randa
  • Beltem
  • Petra (ohne Kuchen leider)

 

Ich muss einfach nochmal das reichhaltige Essen hervorheben. Es war teilweise gar nicht so einfach meinen Energieumsatz (durchschnittlich 5500 kcal/Tag!!!) zu decken, umso dankbarer war ich für die nahezu ständige Versorgung mit hochwertigem Essen.

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Gebackener Ziegenkäse mit Tunfischsalat                                    …nach dem Training 😉

 

Casa del Rafael Nadal

Einen Hotspot habe ich ganz vergessen: Rafael Nadal mal Hallo sagen. 🙂

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Casa del Rafael Nadal, Porto Christo

Für Triathleten nicht so spannend, für mich als leidenschaftlichen Tennisspieler und mit seinem Langzeitkonkurrent Rodger Federer als mein Vorbild aber schon einen Abstecher wert. Ok, zugegebenermaßen habe ich mir von seinem Anwesen auch mehr erhofft. Die Nachbarn bestätigten mir aber, dass Rafa seine Privatsphäre sehr schütze. Mal eben so klingeln und Hallo sagen war also nicht. 😀

Fazit

Fazit der letzten beiden Wochen:

Es war viel mehr als nur ein Trainingslager, dank des wunderschönen Robinson Clubs Cala Serena, den coolen Leuten vor Ort und dem Equipment meiner Sponsoren.

Ich komme wieder – keine Frage !

Motivierter denn je freue ich mich auf die Saison 2016.

Bergauf mit Bernie

 

Super schöner Club & perfekte Trainingsbedingungen

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Erstmal ankommen, Fahrrad aufbauen, Lage sondieren.

Ich war ganz überrascht, an alles gedacht zu haben, um das Rad auch wieder aufzubauen. Aber wer testet denn eine kleine Pumpe vor dem ersten Einsatz? Ich auf jeden Fall schon mal nicht. Es dauerte erst mal bis ich das Ding überhaupt kapiert habe. Mehr als 2 Bar wurden es dann aber einfach nicht im Reifen. Zur Info: Bei einem Rennrad und meinem Gewicht müssen ca. 7-8 Bar da reingepresst werden. Also ziemlich blöde Situation.

Mein Glück direkt am ersten Tag war die clubeigene Bike Station von Canyon. Mit Kompressor war das Problem innerhalb von 10 sek. gelöst.

 

Nun, zum schöneren Teil dieses Berichts.

Der Robinson Club Cala Serena ist der Wahnsinn.

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Es fehlt einfach an nix.

Nur um mal ein Paar Details zu nennen:

– Vollpension deluxe. Den ganzen Tag frisches Obst, Gemüse und Fisch. Abends noch Front Cooking und unwiderstehliche Nachtische.

– 25 m Sportbecken. Verdammt kalt für längere Einheiten. Direkte Lösung ist das Hallenbad 2 km entfernt.

– Alternativen bei schlechtem Wetter: Spinningkurse, Yoga, Kraftraum

– und mein absoluter Lieblingsort zum Entspannen: der Wellness Bereich.

 

Besser kann ein Trainingslager nicht umgesetzt werden.

 

Zum Training:

Klarer Trainingsschwerpunkt liegt beim Rad Fahren. Wenn ich mir die heutige Ausfahrt so angucke, stelle ich fest, dass ich kreuz und quer rumgegurkt bin.

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Das gute ohne Plan zu radeln ist, dass man sich nicht verfahren kann 😉

Das Kilometer zählen ist auch nicht mein Ding. Ich fahre einfach jeden Tag eine Stunde länger.

Tag 1: 1 Stunde, Tag 2: Stunden, Tag 14: 14 Stunden.

Ja ne nicht ganz. Je länger die Strecke, desto länger die Pause. Aber vielleicht schaffe ich ja eine 7 h Tour, denn es gibt ein Paar Hot Spots weiter entfernt.

Im Wasser setze ich fleißig die Instruktionen und technischen Neuerungen von Jürgen um. Danke für deine Hilfe! Bin guter Dinge, endlich solide Zwischenzeiten nach dem Schwimmen zu schaffen, damit ich den Abstand zur Spitze schneller zufahren kann.

Laufen läuft wie immer gut. Prognosen sind noch zu früh. Der überraschend gute 5 km Lauf in Gießen aus den Kraftwochen heraus motiviert mich allerdings schon sehr für den 10er in Nidderau am 16.04.

Feeling grateful.

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Bergauf mit Bernie aus Mallorca

 

Bernies Road, Der etwas andere Weg zum Erfolg

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Naja, Erfolg ist immer relativ und subjektiv, manchmal auch einfach im konjunktiv.

Was Erfolg als Triathlet, Student und Coach für mich bedeutet, werdet ihr ab sofort aus sportlicher Sicht und teilweise auch aus persönlicher Sicht mitverfolgen können.

Meine Ziele sind hoch gesteckt und tatsächlich weiß ich bisher eines ganz sicher:

Ich will nach Hawaii !!! Und zwar überraschender als so mancher denken mag.

Wieso Hawaii?

Wenn es einen Triathlon gibt, über den in der Szene als auch im TV berichtet wird, dann ist es die Ironman Weltmeisterschaft auf Hawaii. Nicht zuletzt befeuert durch die Deutschen Sieger der letzten beiden Jahre (Jan Frodeno, Sebastian Kienle)

Das Event und die Atmosphäre lassen sich beschreiben wie die olympischen Spiele für Olympioniken – behaupte ich jetzt einfach mal ohne mein Halbwissen.

Gut, dass meine momentan stärkste Wettkampfdistanz die olympische ist (1,5 km swim – 40 bike – 10 run). Fehlt ja nur noch das 4 – fache zum ersten Ironman und das 10 – fache zum Budget dafür 😛

Eine weitere Sache steht fest: Der Weg wird ein anderer !

Das geht schon bei der Anreise zum Trainingslager nach Mallorca los.

Mit perfektem Radkoffer von thule und einer Mitfahrgelegenheit musste ich erstmal irgendwie nach Hannover, um dort die halbe Nacht zu verbringen.

 

Ich bin schon viel geflogen aber einen so ausgestorbenen Flughafen habe ich noch nie erlebt.

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Mallorca wird lebendiger. Der nächste Blog mit Bildern folgt dann von der Insel.

 

Ich freue mich auf eine ereignisreiche und spannende Saison, die genau heute beginnt.

 

 

Bergauf mit Bernie

 

PS: Selbstverständlich wurde auch im Winter trainiert (Karneval ausgenommen) !

Beweisvideo